🍯 Honigernte ist immer eine Art Überraschungsei. Man sieht zwar im Voraus, zum Beispiel an den verdeckten Waben, dass der Honigerntereif ist, aber wie viel am Ende aus der Wabe herausgeschleudert wird und vor allem, welchen Feuchtigkeitsgrad hat, das ergibt sich erst während des Schleuderns.
Diesmal fiel die Entscheidung zu ernten relativ spontan, da wir merkten, dass die Völker voller und voller wurden und wir ein bisschen Angst vor der Menge hatten, die da so zusammenkommt.
Mit Blick auf den Kalender 📆 mussten erst mal Tage gefunden werden, an denen geschleudert werden kann. So eine Ernte dauert in der Regel einen ganzen Tag. Da wir aktuell Urlaub hatten, war die Entscheidung schnell getroffen: 30. April.

Der Frühjahrshonig 2026 ist nun in den Gläsern...
Nachdem wir morgens um etwa 8:00 Uhr begonnen hatten, waren wir gegen 22:00 Uhr mit allen Arbeiten inklusive Reinigung 🧽fertig.
Aber das Ergebnis spricht für sich: 160 Kilo🏋️ Frühtrachthonig und das bei einem sehr niedrigen Feuchtigkeitsgrad von durchschnittlich 15,5 %. So früh, solche Mengen und so ein trockenen Honig haben wir noch nie geerntet.
Je trockener der Honig, desto besser, da ein feuchter Honig oberhalb von 20 % in alkoholische Gährung übergehen kann und damit nicht mehr verkehrsfähig ist.
Ab Montag, 4. Mai 2026 gibt es dann die neue Ernte 2026 als Frühtrachthonig auch zu kaufen. In unserem Honigschrank an der Haustür 🚪 oder direkt bei eurem Honig-Dealer des Vertrauens während der üblichen Zeiten… 😎